(DE) Leserbrief (betreff Ostbelgien)

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Willkommen in der (Impf)-Diktatur

Laut einem Grenz-Echo-Artikel vom 12. Mai bezüglich einer parlamentarischen Sitzung der DG gibt Gesundheitsminister Antoniadis indirekt zu verstehen, dass die Vorbereitungen für einen Ausbau der Impfpflicht (bei genauerer Betrachtung jedoch wohl eher ein Impfzwang) in der DG bereits auf Hochtouren laufen. Ein Schlag ins Gesicht für alle Eltern, denen damit zu verstehen gegeben wird, dass nicht sie, sondern ausschlieβlich als „Experten“ bezeichnete Impfbefürworter in der Lage sind, für das Wohl ihrer Kinder Sorge zu tragen. Das kommt neben einem Verstoβ demokratischer und menschenrechtlicher Werte einer Entmündigung gleich. Eigentlich ein Skandal, der, wenn er bspw. in der Türkei oder in Nord-Korea stattfände, sicher für empörtes Kopfschütteln sorgen würde.

Dass aber Herr Antoniadis auβer dem obligatorischen pharmakologischen Standard-Satz, dass Impfungen zu den wichtigsten Präventionsmaβnahmen der modernen Medizin gehören, eigentlich nichts Konkretes zu bieten hat, lässt tief blicken, und zeugt angesichts weiterer ähnlicher Aussagen von einer eklatanten Unkenntnis in diesem Bereich. So gab er z.B. auch zum Besten, dass laut WHO ab einer Impfdichte von 95% eine Krankheit als ausgerottet gilt. Das ist, mit Verlaub, absoluter Unfug! Die WHO hat in Bezug auf die „Ausrottung“ einer Krankheit ganz andere Kriterien, ohne diese und die WHO selbst jetzt weiter kommentieren zu wollen. Was aber wohl der Gesundheitsminister meinte ist, dass ab einer Durchimpfungsrate von 95% die sog. „Herdenimmunität“ garantiert sei. Das aber wiederum ist eine wissenschaftlich unbewiesene Hypothese, die nur in den Köpfen der Impfbetreiber existiert, jedoch laut impfkritischer Ärzte in keinem Lehrbuch der Biologie zu finden ist.

Zufrieden dann zeigte sich der Minister, dass die Verweigerung der Masernimpfung rückläufig ist, von 6% im Jahr 2012 auf 2,4% im Jahr 2015. Das macht nach Adam Riese dann also eine Impfquote von 97, 6%, was, laut Herrn Antoniadis, eigentlich zu einer Ausrottung dieser Krankheit hätte führen müssen, zumindest aber zu einer Herdenimmunität. Ist es aber nicht, wie besorgte belgische Ärzte im Rahmen der „Europäischen Impfwoche“ zu verstehen gaben. Bis Mitte April gab es 288 sog. Masernfälle, wobei leider im Dunkeln blieb, ob geimpft oder nicht, und von denen etwa die Hälfte nicht mal klar als Masernfälle diagnostiziert werden konnten! Ungewiss blieb zudem die Art und Weise der Diagnose der übrigen Fälle, womit der Informationswert also gleich null ist!

Eine weitere, sehr bemerkenswerte Aussage von Herrn Antoniadis war, dass durch die Zwangsimpfung auch Kinder geschützt werden, die nicht geimpft sind, oder sogar nicht geimpft werden dürfen. Hier zeigt sich neben der Verunglimpfung einer rationalen Entscheidung informierter Eltern, ihre Kinder bewusst nicht impfen zu lassen, wieder der Glaube an die ominöse Herdenimmunität, wobei auf der anderen Seite geflissentlich verschwiegen wird, warum denn eigentlich manche Kinder nicht geimpft werden dürfen. Ist es vielleicht, weil Impfungen so gut verträglich sind, wenige Nebenwirkungen haben, und zu den wichtigsten… na, Sie wissen schon!?

Auch die Abgeordnete Patricia Creutz scheint aufgrund ihrer Aussage, niemand habe ein Grundrecht darauf, andere Menschen anzustecken, nicht auf dem neusten Stand der Dinge zu sein. Erst kürzlich nämlich wurde in Deutschland per Beschluss des Bundesgerichtshofes festgehalten, dass die Pathogenität eines als existent behaupteten „Masern-Virus“ wissenschaftlich nicht bewiesen sei, woraus sich dann natürlich die Frage ergibt, wogegen dann eigentlich geimpft wird?

Bevor wir also komplett in die Impf-Diktatur abrutschen, wäre es sicher sinnvoll, so wie von Herrn Balter angeregt, sich doch einfach mal die Frage zu stellen, was denn eigentlich Impfgegner antreibt, und sich nicht ausschlieβlich von einer WHO leiten zu lassen, die durch zum gröβten Teil private und Pharma-industrielle Finanzierung in einem erheblichen Interessenkonflikt steht.

Integrale und objektive Information täte also Not!

Mario Dichter

22.5.17

 

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